Texte:
Freund Schwarze Schatten spiegelten sich In Deinen Augen dein Herz Zerschmissen sie Wie ein russisches Wodkaglas Dieser laute Schmerz Der mich so maßlos wütend macht Der meiner Traurigkeit Kein Wort mehr gibt Steh nur da Mit aufgerissenen Augen Und aufgerissenem Herzen Seh´die Zerstörung Deiner Zeit Immer auf dem Sprung Dich aufzufangen |
Die Feder deines Stiftes Kratzt auf dem Papier Meine Haut Wird Gänsehaut Deine Buchstaben Auf meine Seele geschrieben |
| Hastig stürzen meine Gefühle Die Treppe hinunter Und meine Gedanken Reißen die Türe auf Hab ich mir eingebildet Du hättest an meinem Herzen Die Klingel gedrückt |
DU DER GLASTEMPEL ICH MIT STEINEN IN DER HAND DU DENKST ICH KÖNNTE DAMIT WERFEN ICH SAGE ICH BAUE MIR EIN SCHUTZMÄUERCHEN - GEBRANNTE KINDER SCHEUEN DAS FEUER |
BLAUE SEEN VERSINKEN IN ARABISCHE MONDE DER DUFT DEINER HAUT VERGRÄBT SICH IN MEINEN POREN TAUSEND KLEINE TEUFEL VERFEUERN FLOSKELN IN MEINEM HERZEN DU BIST DAS GEMÄLDE IM LOUVRE DAS ICH NICHT BERÜHREN DARF |
Ich glaube gestern Abend war es, als ich mit geschlossenen Augen den heißen Kaffee aus der Erinnerungstasse schlürfte, mit einem Riesenseufzer die Gänsehaut den Rücken empor kroch meine Gedanken sich auf den Wanderstab stützten und verliebt lächelnd bei Dir eintrafen |
| Geschönte Träume Telepathische Ohrfeigen Glaswände die dicker werden An den Berührungsstellen wachsen Dir Ekel-Pilze Wie ein Weidenzweig Verbiegst Du Dich Weg von mir Wie die Zunge eines Chamäleons schnalzt mein Herz Nach Deiner Nähe Daneben Voll Daneben |
copyright Anette Piepenburg alle Texte